EV-Telegramm 12/16

Satzung des Erftverbandes geändert
Die Delegiertenversammlung des Erftverbands hat am 13. Dezember 2016 eine Änderung seiner Satzung beschlossen. Sie ist notwendig, um sie dem geänderten Erftverbandsgesetz anzupassen. Wesentliche Änderungen: Der neue Satzungstext enthält keine Bezugnahme auf das frühere Haushaltrecht mehr. Die Kosten für übernommene Aufgaben (z. B. Kanalbetrieb) müssen „spitz“ abgerechnet werden und wichtige Mittelungen, z. B. der Jahresabschluss, können auch auf der Website veröffentlicht werden. Die Satzung tritt nach der Verkündung im Gesetzblatt in Kraft.

Delegiertenversammlung beschließt Wirtschaftsplan 2017
Unter Leitung des Verbandratsvorsitzenden Dr. Uwe Friedl tagten am 13. Dezember die 102 Delegierten der Erftverbandsmitglieder in Mechernich. Auf der Tagesordnung der einmal im Jahr stattfindenden Delegiertenversammlung standen u. a. der Wirtschaftsplan 2017 sowie die Veranlagungsrichtlinien für das kommende Jahr.
Der Wirtschaftsplan 2017 des Erftverbandes umfasst rund 115 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen sinkt somit gegenüber dem Vorjahr um 1,53 Prozent. Dies wirkt sich auch auf die Mitgliederbeiträge aus, die im kommenden Jahr um ein Prozent ebenfalls sinken. Grund für die positive Entwicklung sind geringere Ansätze für Materialkosten sowie für kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen. So reduzierte sich der kalkulatorische Zinssatz zum Vorjahr um weitere 0,25 Prozent auf derzeit 3,75 Prozent.

Neues Verbandsratsmitglied
Auf der Delegiertenversammlung des Erftverbandes am 13. Dezember in Mechernich-Kommern wurde auch über eine neue Zusammensetzung des Verbandsrates abgestimmt. Als Nachfolger von Dr. Lars Kulik, der bislang die Mitgliedergruppe Braunkohlenbergbau im Verbandsrat vertrat und in den Vorstand der RWE Power AG gewechselt ist, wählten die Delegierten Michael Eyll-Vetter, Leiter Bergbauplanung der RWE Power AG, in den Verbandsrat.
Dr. Lars Kulik gehörte dem Verbandsrat seit 2009 als ordentliches Mitglied an. 2015 wählten ihn die Verbandsratsmitglieder zum stellvertretenden Verbandsratsvorsitzenden.

Erftverband investiert 2017 rund 36 Millionen Euro
Im kommenden Jahr plant der Erftverband Investitionen in Höhe von rund 36 Millionen Euro. Die Investitionen entfallen dabei auf eine Vielzahl von Maßnahmen insbesondere im Abwasserbereich. Rund 5,6 Millionen Euro sind beispielsweise für Erschließungs-  und Sanierungsmaßnahmen der drei Kanalnetzte von Rommerskirchen, Meckenheim und Zülpich eingeplant, die der Erftverband betreibt. Auch für Maßnahmen in und an den Gewässern hat der Erftverband im kommenden Jahr Mittel bereitgestellt. So sind für die Renaturierung der Erft bei Neuss-Gnadental – das zweite große Projekt aus dem Perspektivkonzept Erftumgestaltung 2045 – insgesamt rund 2,1 Millionen Euro im Investitionsplan eingestellt.

Bachelorarbeit „Energetische Optimierung der Pumpstation „Alte Kläranlage Metternich“ des Erftverbandes“ prämiert
Die Gesellschaft zur Förderung der Architektur, des Bauingenieurwesens und der Gebäudetechnik der TH Köln e. V. prämierte im Rahmen der Absolventen-Abschlussfeier der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik die Bachelorarbeit „Energetische Optimierung der Pumpstation „Alte Kläranlage Metternich“ des Erftverbandes“. Die Arbeit ist, unterstützt durch den zuständigen Betriebsingenieur aus der Abteilung Betrieb Abwasser, inhaltlich, sprachlich und auch formal mit Abschlussberichten von Ingenieurbüros zu vergleichen und wurde mit sehr gut bewertet. Besonders herausgestellt wurde in diesem Zusammenhang durch den Dekan die intensive Zusammenarbeit mit dem Erftverband, die den Studierenden eine sehr praxisorientierte Ausbildung ermöglicht.

  • Ansprechpartner

    Bärbel Lambertz
    Tel. (02271) 88-1213
    Jochen Birbaum
    Tel. (02271) 88-1158.

  • Erftverband

    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim
    Tel: 02271/ 88-0
    Fax: 02271/ 88-1210
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