Braunkohlenbergbau
-Monitoring Inden

Im Rahmen des Monitorings Inden erforscht der Erftverband systematisch die Umweltauswirkungen des Braunkohlentagebaus und überprüft die Einhaltung der in der wasserrechtlichen Erlaubnis aus dem Jahr 2003 definierten Ziele, wie z. B.:

  • Erhalt der feuchteabhängigen Vegetation
  • Erhalt der Wasserführung in Oberflächengewässern
  • Sicherstellung der Wasserversorgung in Menge und Güte

Im behördenübergreifenden Monitoring nutzt der Verband Auswerteverfahren, die für das Monitoring des Tagebaus Garzweiler entwickelt wurden:

  • statistische Analysen von über 400 Grundwasserstands- und Abflussganglinien
  • Bewertung der Vegetationsveränderungen an 168 Dauerflächen

Durch die regelmäßige Beobachtung der Feuchtgebiete und des Grundwassers können negative Veränderungen frühzeitig erkannt und auf diese reagiert werden.

So war es in den letzten Jahren möglich, in einigen Feuchtgebieten, in denen Grundwasserabsenkungen auftraten, rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu planen und in Betrieb zu nehmen.

3-6-2-monitoring-inden1 3-6-2-monitoring-inden2

  • Rheinisches Braunkohlenrevier

    Fläche mit bergbaubedingter Grundwasserabsenkung im obersten oder tieferen Stockwerken


  • Ansprechpartner

    Monitoring Inden
    Petra Lenkenhoff
    Tel. (02271) 88-1294
    Dr. Renate Jaritz
    Tel. (02271) 88-1373
    Daniela Berger
    Tel. (02271) 88-1372

  • Weitergehende Informationen

  • Erftverband

    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim
    Tel: 02271/ 88-0
    Fax: 02271/ 88-1210



    Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der der Datenschutzerklärung