Aufgaben: [Wasserwirtschaft]

Beobachtung der wasserwirtschaftlichen Verhältnisse

Als unentbehrliche Grundlage zur Erfüllung seiner Aufgaben erforscht und überwacht der Erftverband kontinuierlich die wasserwirtschaftlichen Verhältnisse in seinem Verantwortungsbereich. Hierzu zählen die Messung des Abflussgeschehens in den Gewässern, die Überwachung des Zustands von Grund- und Oberflächenwasser, die regelmäßige Ermittlung des Niederschlags und der Grundwasserneubildung sowie die detaillierte Erfassung des Wasserumsatzes.

Zur Messung des Niederschlags werden 40 verbandseigene Stationen mit kontinuierlicher digitaler Aufzeichnung betrieben. An der Hälfte davon werden zusätzlich Temperatur und relative Luftfeuchte gemessen.


Abb. 1: Klimamessstation in Bergheim


Das Abflussverhalten der Erft und ihrer Nebenläufe wird an 15 verbandseigenen und 13 Landespegeln beobachtet. Grundlage für die Beobachtung des Grundwasserstands ist ein Netz mit nahezu 15.000 Messstellen, von denen der Erftverband mehr als 2.000 selbst betreibt.

Alle gemessenen Daten werden ständig aktualisiert, gespeichert und ausgewertet. Klima- und Pegeldaten werden dabei täglich auf den Verbandsrechner fernübertragen.


Abb. 2: Erft am Pegel Horchheim bei Hochwasser