Forschung und Entwicklung
Auf der Kläranlage Titz-Rödingen hat der Erftverband 1999 zum ersten mal in Deutschland Membranfilter zur Reinigung von häuslichem Abwasser großtechnisch eingesetzt. Nur wenig später, im Jahre 2004, hat der Erftverband mit dem Gruppenklärwerk Nordkanal in Kaarst die zu diesem Zeitpunkt weltweit größte kommunale Kläranlage mit dieser innovativen Technik in Betrieb genommen. Es folgte in 2008 die Membranbelebungsanlage Bergheim-Glessen. Der Erftverband hat so innerhalb kurzer Zeit technische Pionierleistungen vollbracht.
Möglich war das nicht zuletzt durch das Engagement des Erftverbands bei der Erforschung und Weiterentwicklung der Abwasserreinigung mit Membranfiltern. Zusammen mit führenden Fachleuten und Experten aus Hochschulen und Universitäten konnte der Erftverband so wichtige Impulse für den Fortschritt in der Abwasserbehandlung geben. Dabei hat der Erftverband immer auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse nutzen können, um den Betrieb seiner Anlagen sicherer, besser und wirtschaftlicher zu machen.
Heute bietet der Erftverband auf seinen Membranbelebungsanlagen eine Plattform für die weitere Erforschung von Grundlagen sowie für die Entwicklung und Optimierung der hochtechnischen Verfahren rund um die Abwasserreinigung mit Membranfiltern. Mit seiner praktischen Erfahrung und Kompetenz ist der Erftverband ein gefragter Partner für viele Forschungseinrichtungen und interessierte Fachleute aus der ganzen Welt.