Die Sicherung des Rohstoffs Wasser ist eine der Hauptaufgaben des Erftverbands. Sauberes Wasser – das wichtigste Lebensmittel des Menschen und Grundlage für eine gesunde Umwelt – ist durch die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser und vor allen Dingen durch eine umfassende Reinigung von Abwasser zu garantieren.
Die Einleitung von gereinigtem Abwasser aus Kläranlagen in Flüsse und Bäche unterliegt strengen Güteanforderungen. Dies gilt nicht nur für Kläranlagen sondern auch für die Einleitung von Regenwasser.
Im Erfteinzugsgebiet liegt die Umsetzung dieser Aufgaben in den Händen des Erftverbands. Dazu betreibt der Erftverband derzeit 42 kommunale Kläranlagen, zahlreiche Regenwasserbehandlungsanlagen, Pumpwerke und Verbindungskanäle.
Zur Erfüllung seiner Aufgabe hat der Erftverband ein gemeindeübergreifendes Abwasserbeseitigungskonzept, das den Bau von wirtschaftlichen, betriebssicheren und leistungsfähigen Kläranlagen sicherstellt. Es wird fortgeschrieben und an aktuelle Belange angepasst.
Abb. 1: Verbandsgebiet mit Kläranlagen
Wasserwirtschaftliche Kompetenz
Neben Planung, Bau und Betrieb von Abwasseranlagen berät der Verband seine kommunalen, gewerblichen und industriellen Mitglieder bei allen abwassertechnisch relevanten Fragestellungen. Als „Träger öffentlicher Belange“ wird er sowohl zu kommunalen Bauleitplanungen, zu überregionalen Planungen der Bezirksregierung als auch bei der Genehmigung von Indirekteinleitungen angehört.
Durch diese umfassende Beteiligung kann der Verband gestaltend an allen wasserwirtschaftlichen und abwassertechnischen Entwicklungen und Maßnahmen im Erftverbandsgebiet teilnehmen.
Für alle diese Aufgaben steht dem Erftverband ein engagiertes und fachkompetentes Team aus Ingenieuren, Technikern, Naturwissenschaftlern, Verwaltungskräften, technischen Zeichnern, Meistern und Kläranlagenfacharbeitern zur Verfügung.